Ich lese gerade "Die Gesänge des Maldoror" und habe bei den, nennen wirs es mal Einleitungen zu den Gesängen, Probleme mit der Erzählperspektive, was mich ziemlich irritiert.
Ducasse/Lautreamont hat große Strecken der Gesänge im automatischen Schreiben verfasst, also Nachdenken ausgeschaltet und die Intuition ganz ans Ruder gelassen. So ist die Textgestalt auch weniger geprägt von Kohärenz geprägt, sondern mehr durch die Farbigkeit der Bilder und das Musikalische (du wirst sehen, in einigen Episoden kommen wiederkehrende Formeln vor, beinahe wie ein Refrain, Mantra oder eine Beschwörung).