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Neue Bücher
Oha...ganz vergessen dass ich vor langer Zeit einmal diesen Blog über Bücher und Literatur begonnen habe. Der letzte Eintrag beziehungsweise Buchbesprechung / Vorstellung eines Autoren oder einer Autorin ist nun ganze 7 Jahre her - Tatsächlich habe ich in den letzten sieben Jahren eine ganze Menge neuer Bücher gelesen, die ich hier nach und nach vorstellen will.
Nietzsche und Konsorten
Letztlich wollte Nietzsche nur haten und Dampf ablassen. Hätte er sich um die Vernunft geschert, hätte er niemals schreiben können. Aber der Nationalsozialmus hat ja haufenweise deutsche Kultur inkorporiert, die romantischen Dichter etc., letztlich alles was ungewöhnlich und edel wirkte. Was ein kühnes Vorhaben war, würde aber letztlich zu einer Verunglimpfung und ein Schmücken einzig mit fremden Federn, von denen danach der Teer der Stümper gewaschen werden musste.
Wer kann heutzutage noch Eichendorff oder Arndt anfassen ohne daß es wenigstens eine Assoziation zum dritten Reich gibt? Ist doch alles unsinnig. Selbst Heine wurde instrumentalisiert, dabei war der bekanntermaßen jüdischer Herkunft, dafür 'schwärzte' man dann einfach seinen Namen oder schrieb 'von einem unbekannten Autoren'.
Wer kann heutzutage noch Eichendorff oder Arndt anfassen ohne daß es wenigstens eine Assoziation zum dritten Reich gibt? Ist doch alles unsinnig. Selbst Heine wurde instrumentalisiert, dabei war der bekanntermaßen jüdischer Herkunft, dafür 'schwärzte' man dann einfach seinen Namen oder schrieb 'von einem unbekannten Autoren'.
Nietzsche lesen ist eine Befreiung
Nietzsche ist ein Muß für jeden der mehr als Wikipedia verstehen lernen will!
Ich habe zwar als kind nie Terminator oder Chucky 2 gesehen, dafür las ich aber im zarten alter von 12 jahren bereits Molière. Ich hatte Mark Twain und Erich Kästner schon durchgekaut und verschlang Lektüre von Kafka, Tennesse Williams, Virginia Woolf und anderen. Ich wollte mehr und begann damit auch Goethe und Schiller zu lesen. Während der Rest meines Umfelds versuchte sich seinem Gegenüber anzupassen, versuchte ich mehr Bücher zu finden die meinen Lesedurst stillen konnten. Ich erkannte das Wort nicht nur als Mittel der Kommunikation, sondern vielmehr als Mittel zur Manipulation, als Mittel zum Zweck. Ich eignete mir Fremdwörter an und versuchte in Gesprächen mit bestechender Rethorik (zumindest für einen 12 Jährigen jungen) zu beeindrucken. Meine Gegenüber waren je nach Altersgruppe genervt oder amüsiert, was mich umsomehr anregte durch weiteres Wissen zu provozieren. Ich sah mich als Denkpunk an. Von da an wusste ich auch was mein persönliches Lebensziel ist: Wissen aneignen. Challenge Accepted. Ich probierte mich in sämtlichen Dingen schlau zu machen, sei es Sport, Computer, Politik, Literatur, Musik, Kunst oder sonstiges. Ich wollte etwas erschaffen was sich unabhängig von allem anderen macht. Was sich selbst reproduziert. Ein geistiges Perpetuum mobile. Nun wird mir klar dass dieses Ziel zwar ehrwürdig und zutiefst mutig ist, aber spürbar einem präpubertären Gedankentum entsprungen ist. Längst geht die Akzeptanz mit dem Fakt einher dass man nicht alles wissen kann, was das Dilemma aber nicht verbessert sondern lediglich real macht.
Ich habe zwar als kind nie Terminator oder Chucky 2 gesehen, dafür las ich aber im zarten alter von 12 jahren bereits Molière. Ich hatte Mark Twain und Erich Kästner schon durchgekaut und verschlang Lektüre von Kafka, Tennesse Williams, Virginia Woolf und anderen. Ich wollte mehr und begann damit auch Goethe und Schiller zu lesen. Während der Rest meines Umfelds versuchte sich seinem Gegenüber anzupassen, versuchte ich mehr Bücher zu finden die meinen Lesedurst stillen konnten. Ich erkannte das Wort nicht nur als Mittel der Kommunikation, sondern vielmehr als Mittel zur Manipulation, als Mittel zum Zweck. Ich eignete mir Fremdwörter an und versuchte in Gesprächen mit bestechender Rethorik (zumindest für einen 12 Jährigen jungen) zu beeindrucken. Meine Gegenüber waren je nach Altersgruppe genervt oder amüsiert, was mich umsomehr anregte durch weiteres Wissen zu provozieren. Ich sah mich als Denkpunk an. Von da an wusste ich auch was mein persönliches Lebensziel ist: Wissen aneignen. Challenge Accepted. Ich probierte mich in sämtlichen Dingen schlau zu machen, sei es Sport, Computer, Politik, Literatur, Musik, Kunst oder sonstiges. Ich wollte etwas erschaffen was sich unabhängig von allem anderen macht. Was sich selbst reproduziert. Ein geistiges Perpetuum mobile. Nun wird mir klar dass dieses Ziel zwar ehrwürdig und zutiefst mutig ist, aber spürbar einem präpubertären Gedankentum entsprungen ist. Längst geht die Akzeptanz mit dem Fakt einher dass man nicht alles wissen kann, was das Dilemma aber nicht verbessert sondern lediglich real macht.
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