Letztlich wollte Nietzsche nur haten und Dampf ablassen. Hätte er sich um die Vernunft geschert, hätte er niemals schreiben können. Aber der Nationalsozialmus hat ja haufenweise deutsche Kultur inkorporiert, die romantischen Dichter etc., letztlich alles was ungewöhnlich und edel wirkte. Was ein kühnes Vorhaben war, würde aber letztlich zu einer Verunglimpfung und ein Schmücken einzig mit fremden Federn, von denen danach der Teer der Stümper gewaschen werden musste.
Wer kann heutzutage noch Eichendorff oder Arndt anfassen ohne daß es wenigstens eine Assoziation zum dritten Reich gibt? Ist doch alles unsinnig. Selbst Heine wurde instrumentalisiert, dabei war der bekanntermaßen jüdischer Herkunft, dafür 'schwärzte' man dann einfach seinen Namen oder schrieb 'von einem unbekannten Autoren'.
Wissen und Nietzsche
Es gibt Wissen, das anderes Wissen zunichte macht. Das heißt auch:
Bestimmtes Wissen kann anderes unnötig machen.
Das was Faust nach Jahrzehnten des Studierens erkennt, darauf will uns Nietzsche hinweisen: die überkommenen Werte, das Zu-Wissende, was hilft das?
Wir müssen uns selbst erfinden.
Wir müssen unsere eigene Ordnung finden und nicht Wissen wie Schuhe oder Ü-Ei-Figuren ansammeln, sondern den roten Beitrag finden, anhand dessen sich alles klärt: die Bestimmung nach der jedes Wissen seinen Platz zugewiesen bekommt.
weiter habe ich diesen Unfug nicht gelesen. Nietzsche klar zur "widerlichsten Erfindung des Menschengeschlechtes" Stellung bezogen. Nur zwei Arten von Deppen das bestreiten: 1. ein Minderjähriger fanboy der mit seinen durch die kirchliche Erziehung erzeugten Neurosen nicht fertig wird 2. ein Französischer "Akademiker" dessen Text mehr von Punkmusik als vom wissenschaftlichen Rigorismus haben, der u.a. vom PolPot gelesen und vergöttert wurde.
Nietzsche hat seinen vieldeutigen Unfug, vor jeder Kathatonie, für Antisemiten wie für Liberale geschrieben. Schaut wie kontrovers ich bin, Leute!
Der Wille zur Macht ist nur ein Bruchtteil und dieser "Hauch der Freiheit" von dem du sprichst hatte jedem Faschisten Pragandisten die Eindruck verliehen er sei dieser göttlich-freie Übermensch und bis heute sind gerade inzucht-Kinder der wirtschaftlichen und politischen Eliten aller Welt von diesem dämlichen und derblichen Gedanken beflügelt. Nietzsche war kein Nazi doch alle größten Nazis bis auf Einzelidioten waren Nietzscheaner.
Bestimmtes Wissen kann anderes unnötig machen.
Das was Faust nach Jahrzehnten des Studierens erkennt, darauf will uns Nietzsche hinweisen: die überkommenen Werte, das Zu-Wissende, was hilft das?
Wir müssen uns selbst erfinden.
Wir müssen unsere eigene Ordnung finden und nicht Wissen wie Schuhe oder Ü-Ei-Figuren ansammeln, sondern den roten Beitrag finden, anhand dessen sich alles klärt: die Bestimmung nach der jedes Wissen seinen Platz zugewiesen bekommt.
weiter habe ich diesen Unfug nicht gelesen. Nietzsche klar zur "widerlichsten Erfindung des Menschengeschlechtes" Stellung bezogen. Nur zwei Arten von Deppen das bestreiten: 1. ein Minderjähriger fanboy der mit seinen durch die kirchliche Erziehung erzeugten Neurosen nicht fertig wird 2. ein Französischer "Akademiker" dessen Text mehr von Punkmusik als vom wissenschaftlichen Rigorismus haben, der u.a. vom PolPot gelesen und vergöttert wurde.
Nietzsche hat seinen vieldeutigen Unfug, vor jeder Kathatonie, für Antisemiten wie für Liberale geschrieben. Schaut wie kontrovers ich bin, Leute!
Der Wille zur Macht ist nur ein Bruchtteil und dieser "Hauch der Freiheit" von dem du sprichst hatte jedem Faschisten Pragandisten die Eindruck verliehen er sei dieser göttlich-freie Übermensch und bis heute sind gerade inzucht-Kinder der wirtschaftlichen und politischen Eliten aller Welt von diesem dämlichen und derblichen Gedanken beflügelt. Nietzsche war kein Nazi doch alle größten Nazis bis auf Einzelidioten waren Nietzscheaner.
Nietzsche lesen ist eine Befreiung
Nietzsche ist ein Muß für jeden der mehr als Wikipedia verstehen lernen will!
Ich habe zwar als kind nie Terminator oder Chucky 2 gesehen, dafür las ich aber im zarten alter von 12 jahren bereits Molière. Ich hatte Mark Twain und Erich Kästner schon durchgekaut und verschlang Lektüre von Kafka, Tennesse Williams, Virginia Woolf und anderen. Ich wollte mehr und begann damit auch Goethe und Schiller zu lesen. Während der Rest meines Umfelds versuchte sich seinem Gegenüber anzupassen, versuchte ich mehr Bücher zu finden die meinen Lesedurst stillen konnten. Ich erkannte das Wort nicht nur als Mittel der Kommunikation, sondern vielmehr als Mittel zur Manipulation, als Mittel zum Zweck. Ich eignete mir Fremdwörter an und versuchte in Gesprächen mit bestechender Rethorik (zumindest für einen 12 Jährigen jungen) zu beeindrucken. Meine Gegenüber waren je nach Altersgruppe genervt oder amüsiert, was mich umsomehr anregte durch weiteres Wissen zu provozieren. Ich sah mich als Denkpunk an. Von da an wusste ich auch was mein persönliches Lebensziel ist: Wissen aneignen. Challenge Accepted. Ich probierte mich in sämtlichen Dingen schlau zu machen, sei es Sport, Computer, Politik, Literatur, Musik, Kunst oder sonstiges. Ich wollte etwas erschaffen was sich unabhängig von allem anderen macht. Was sich selbst reproduziert. Ein geistiges Perpetuum mobile. Nun wird mir klar dass dieses Ziel zwar ehrwürdig und zutiefst mutig ist, aber spürbar einem präpubertären Gedankentum entsprungen ist. Längst geht die Akzeptanz mit dem Fakt einher dass man nicht alles wissen kann, was das Dilemma aber nicht verbessert sondern lediglich real macht.
Ich habe zwar als kind nie Terminator oder Chucky 2 gesehen, dafür las ich aber im zarten alter von 12 jahren bereits Molière. Ich hatte Mark Twain und Erich Kästner schon durchgekaut und verschlang Lektüre von Kafka, Tennesse Williams, Virginia Woolf und anderen. Ich wollte mehr und begann damit auch Goethe und Schiller zu lesen. Während der Rest meines Umfelds versuchte sich seinem Gegenüber anzupassen, versuchte ich mehr Bücher zu finden die meinen Lesedurst stillen konnten. Ich erkannte das Wort nicht nur als Mittel der Kommunikation, sondern vielmehr als Mittel zur Manipulation, als Mittel zum Zweck. Ich eignete mir Fremdwörter an und versuchte in Gesprächen mit bestechender Rethorik (zumindest für einen 12 Jährigen jungen) zu beeindrucken. Meine Gegenüber waren je nach Altersgruppe genervt oder amüsiert, was mich umsomehr anregte durch weiteres Wissen zu provozieren. Ich sah mich als Denkpunk an. Von da an wusste ich auch was mein persönliches Lebensziel ist: Wissen aneignen. Challenge Accepted. Ich probierte mich in sämtlichen Dingen schlau zu machen, sei es Sport, Computer, Politik, Literatur, Musik, Kunst oder sonstiges. Ich wollte etwas erschaffen was sich unabhängig von allem anderen macht. Was sich selbst reproduziert. Ein geistiges Perpetuum mobile. Nun wird mir klar dass dieses Ziel zwar ehrwürdig und zutiefst mutig ist, aber spürbar einem präpubertären Gedankentum entsprungen ist. Längst geht die Akzeptanz mit dem Fakt einher dass man nicht alles wissen kann, was das Dilemma aber nicht verbessert sondern lediglich real macht.
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